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Zeckenprophylaxe ist unerlässlich

Ein Irrglaube, woher er auch immer kommen mag, besagt, dass Zecken sich wie lauernde Vampire von Bäumen auf ihre Opfer fallen lassen. Wie schon gesagt: Ein Irrglaube.

Zecken lauern auf Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Im eigenen Garten, genauso wie in Parks,Wiesen oder im Wald. Sie setzen sich durch Vorbeistreifen an Sträuchern oder Gebüsch auf unsereKleidung oder auf das Fell unserer Tiere. Die Einstichstelle wird durch die Zecke betäubt, was auch erklärt, dass man/Tier den Einstich nicht fühlt.

Es gibt verschiedene Entwicklungsstadien der Zecken, man unterscheidet zwischen Ei, Larve, Nymphe und Zecke. Larven, Nymphen und Zecken kann man mit bloßem Auge nicht unterscheiden. Aber alle dreiEntwicklungsstadien saugen Blut und können u.a. Borreliose oder beim Menschen FSME (Hirnhautentzündung) übertragen. Die sogenannte Lyme-Borreliose kann Gelenkentzündungen mit schmerzende Gliedmaßen auslösen. Häufig treten auch zeitweiliges Fieber und allgemeine Krankheitssymtome auf. Für den Tierarzt ist es häufig ein schwer zu diagnostizierende Krankheit. Im Mittelmeerraum haben wir es mit anderen Zecken zu tun, die andere Krankeiten übertragen können. Hier sind dann besondere Vorsichtmaßnahmen nötig. Fragen Sie einfach in unserer Praxis nach!

Wir wollen noch mit einem weiteren Irrglauben aufräumen: Zecken gibt es nur im Frühjahr oder Sommer. Zecken können das ganze Jahr auftreten! Ausschlaggebend ins die Temperatur. Ab einer Temperatur von 5 Grad in Bodennähe werden Zecken wieder aktiv. Also, dass ganze Jahr ist Vorsicht geboten.

Was kann vorbeugend getan werden:

1.     Hunde können gegen Borreliose schutzgeimpft werden. Der Impfstoff kann leider nicht gegen alle krankmachende Stämme impfen. Aber der größte Teil der Stämme ist abgedeckt. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass die Impfung nur vor der gefährlichen Erkrankung schützt und nicht vor dem Zeckenbefall.

2.    Hunde und Katzen können vor Zecken geschützt werden, indem sie entweder entsprechend präparierte Halsbänder tragen oder sogenannte Spot-on Präparate verwenden.

Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!

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